Seitdem ich das erste mal von dem Land gehört hatte, zog es mich irgendwie hierher. War es der weiche Klang des Namens Nicaragua oder lag es an den tollen Geschichten, die ich hörte und las? Zugleich waren aber auch gar nicht allzu viele Leute in meiner Umgebung in dem etwas außergewöhnlichen Land herumgereist. Verlieh das Unbekannte dem Land für mich somit etwas Magisches? Alles in allem stand einfach seit langem schon fest: Ich muss nach Nicaragua! Seit Jahren war das klar. Als wir uns für unsere nächste Reise also für Mexiko entschieden, stand außer Zweifel, dass Nicaragua ruft, denn das Land liegt ja nur einen ‘Katzensprung’ entfernt. Backpacking in Nicaragua – Das Unbekannte wartet! Endlich!

Nicaragua sei mit Mexiko nicht zu vergleichen, sagten Reisende, die wir in Mexiko trafen. Und sie sollten recht behalten. Trotz der geografischen Nähe, gibt es für diese Aussage einen Hauptgrund. Das Land gilt als zweitärmstes Land in Zentralamerika und ist somit in keinster Weise mit Mexiko zu vergleichen.

Nach einer langen sechswöchigen Reise durch Mexiko kamen gemischte Gefühle auf. Wir waren auf der einen Seite traurig, das tolle Land zu verlassen und gleichermaßen irre gespannt auf Nicaragua. Wie es immer so kommt, nahte der Tag der Abreise schnell und wir stiegen samt unserem Gefühlschaos ins Flugzeug von Cancún nach San José (Costa Rica), von wo es nach vier Stunden Schlaf weiter gen Managua, Nicaraguas Hauptstadt, ging.

Unsere Reiseroute durch Nicaragua

Im Folgenden werden wir unsere Route durch Nicaragua beschreiben. Du wirst nicht nur lesen, was wir empfehlen, sondern auch über Dinge informiert werden, was wir verpasst bzw. wir uns hätten sparen können. Ebenso wichtig zu Beginn: Bei uns stand das Surfen ganz oben auf der Tagesordnung. Wenn dem nicht so gewesen wäre, hätte die Route sicher ein wenig anders ausgesehen und die Pazifikküste wäre womöglich nicht so sehr in den Vordergrund gerückt, sondern wir hätten auch der Karibikküste einen Besuch abgestattet Stichwort: Little Corn Island. Unbedingt googlen!

Von Managua nach Granada

Direkt nach der Ankunft am Flughafen in Managua machten wir uns auf die Suche nach einem Fahrer nach Granada. Hier haben wir sicher mehr Geld ausgegeben als nötig, dessen sind wir uns bewusst, waren nach den Flügen und der Mütze Schlaf doch einfach erschöpft und wollten uns nur noch schnell ins Auto setzen und entspannen. Besonders die Aussagen der Informationsschalter am Flughafen, mit welchen Bussen man am besten nach Granada komme, waren so unterschiedlich, weshalb wir uns letzten Endes ins Taxi setzten. Gespannt und zugleich müde. Unser erster Stop: Granada.

Granada Kirchenspitze

In der Tat, Granada ist bildhaft schön. Das Zentrum der Stadt wird durch die markante Kirche geprägt. Um die ‘Iglesia La Merced’ findet man eine Vielzahl Restaurants und schönen Bars die mit leckeren Burritos, einem kühlen Toña, Gallo Pinto (in endlosen Variationen) oder frisch Gegrilltem locken. Auf dem zentralen Platz der Stadt kann man ebenso schöne Handwerkskunst wie Armbänder oder Ketten bestaunen, die am Handgelenk oder um den Hals eine tolle Erinnerung sind. Weiter östlich stößt man auf den ‘Lake Nicaragua’, den größten See Zentralamerikas. Desweiteren ist die Stadt, wie typisch für Nicaragua, umringt von Vulkanen mit verschiedenen Wanderstrecken die zwischen zwei Stunden und ganzen Tagesstrecken variieren. Abhängig von der Sicht, können diese Wanderung mit unglaublichen Ausblicken das Paradies für Fotografen darstellen.

Backpacking in Nicaragua

Abgesehen von der Schönheit der Stadt, müssen wir sagen, dass Granada der einzige Halt unserer gesamten Reise war, bei dem wir uns nicht wohl fühlten. Gerade auf einer längeren Reise muss man damit rechnen, dass man den ein oder anderen Halt vielleicht besser ausgelassen oder aber besser verlängert hätte. Wir denken, das ist ganz normal und gehört einfach dazu. Nicht jeder Ort, jede Stadt oder jede Destination, zu der es dich verschlägt, kann noch eine Schippe drauflegen und dich genau so faszinieren, wie die besuchten Orte zuvor. Das ist schlichtweg unmöglich und war bei uns in Granada der Fall.

Während wir durch die Stadt schlenderten, schauten uns die Bewohner abfällig an, wie wir es noch nie erlebt haben. Wir verstanden nicht, weshalb. Hatten uns in unseren Augen nicht unangenehm verhalten und waren eher zurückhaltend als auffallend. Kellner waren unfreundlich zu uns und andere Situationen haben nicht dazu beigetragen, dass wir uns wohler fühlten. Im Gegenteil, wir konnten unseren negativen Eindruck leider einfach nicht ablegen.

Geknickt, dass unser erster Eindruck von Nica so verlief, entschieden wir uns schlussendlich mit einem mulmigen Gefühl im Bauch, früher aus Granada abzureisen. Doch Gefühle sind natürlich subjektiv und wir wollen dir hiermit keinesfalls die Vorfreude nehmen, Granada zu besuchen. Wieso solltest du auch zwingend das Gleiche empfinden?

Während unserer Reise sprachen wir mit unheimlich vielen Backpackern, die unsere Eindrücke nicht bestätigen konnten und sich rundum wohlfühlten, die Schönheit genießen konnten. Somit wette ich, hast du sicher mehr Glück mit Granada, als wir es hatten. Lasse dich von unserem Gefühl hier nicht beeinflussen!

Granada Nicaragua

Tipps Granada: Entscheide dich für einen Vulkan, den du besteigen möchtest und mache einen Halt auf der ‘Isla Ometepe’. Hierüber haben wir im Nachhinein nur das Beste gehört, haben es aber leider verpasst, da wir Granada frühzeitig verließen.

Von Granada nach San Juan del Sur

Entweder kannst du diese Strecke mit einem Fahrer oder mit dem Bus bewerkstelligen. Busse sind wesentlich günstiger und empfohlen, solltest du nicht unter Zeitdruck stehen. Die Busse fahren einige Male täglich, da die Strecke aber fast einen Tag dauert, ist eine frühe Fahrt zu empfehlen.

Vor unserer Reise fiel es uns schwer uns San Juan del Sur vorzustellen, besonders uns einen Eindruck davon zu gewinnen, wo die besten Wellen zu finden sind. Die Stadt selbst hat sich in den letzten Jahren als Partystadt etabliert und lockt Backpacker aus der ganzen Welt an um die berühmt berüchtigte “Sunday Funday – Party” zu besuchen. In San Juan del Sur bekommst du alles, was du brauchst: Essen, Getränke, Surfbretter sowie Klamotten  und günstige Restaurants in der Stadt (Empfehlung: ‘La Lancha’).

Wave San Juan del Sur

Unterkunft in San Juan del Sur: Stadt vs. Strand

Die primäre Frage ist, ob du an einem der Strände oder lieber in der Stadt unterkommen möchtest. Dies hängt Maßgeblich davon ab, weshalb du hier bist. In der Stadt bist du näher an den Restaurants, Bars und dem ganzen Trubel, jedoch gleichzeitig für’s Surfen abhängig von den Beach Shuttles, die dich zu den Spots bringen. Die Fahrten kosten dich 2,50 USD pro Strecke und fahren regelmäßig den ganzen Tag lang. Der letzte Shuttle startet kurz nach Sonnenuntergang. Das Shuttle fährt am beliebten und oft gebuchten Hostel Casa Oro im Herzens der Stadt ab, von wo es dann Richtung Strand geht. Über das Hostel Casa Oro haben wir von Reisenden selbst nur Gutes gehört.

Da wir nicht wegen des Feierns, sondern zum Surfen, Surfen und Surfen und zum Entspannen hierher gekommen sind, wählten wir das Hostel Casa Maderas* in der Nähe des Strandes Playa Maderas aus. Falls du planst nach San Juan del Sur zu fahren oder du generell auf der Suche nach Wellen in Nicaragua bist, schau dir einmal unseren detaillierten Artikel mit allen Informationen an. San Juan del Sur war für uns unglaublich schön und entspannt. Besonders unsere Hängematte auf unserer Terrasse war wirklich Entspannung und Paradies pur.

San Juan del Sur Surfer

To Do’s in San Juan del Sur: Geh’ surfen, bestelle gegrillten Fisch oder leckeres Fleisch bei ‘La Lancha’ in der Stadt, besuche eine Party “ab vom Schuss” in einer der ‘Cervecerias’.

Von San Juan del Sur nach León

Von San Juan del Sur nach León bedeutet, eine der weitesten Fahrten auf sich zu nehmen, die man in Nicaragua hinter sich legen kann. Mit dem Bus dauert die Reise einen ganzen Tag, aus welchem Grund wir uns mit anderen Backpackern ein Taxi für 30 USD pro Person, teilten.

Viereinhalb Stunden später kamen wir im schönen León an und schlenderten durch die unbekannte Stadt. Die Kirche im Ort präsentiert sich als die wichtigste Sehenswürdigkeit. Einzigartig wirkt sie mit ihrem schneeweißen Dach ein wenig verwunschen. Wir verbrachten einige Zeit in der Höhe, die vorbeiziehenden Wolken zu beobachten und in der Ferne ausbrechenden Vulkane zu begutachten.

Kathedrale León

Am Abend besuchten wir einen einheimischen Food Market und kamen in den Genuss der nicaraguanischen Küche, wovon wir das erste mal wirklich beeindruckt waren. Viele Backpacker, die wir trafen, besuchten León lediglich um den bekannten Vulkan Cerro Negro herunterzurutschen. Definitiv ein Highlight, wenn man in León ist, jedoch bietet die Stadt mehr als nur dies!

To Do’s in León: Genieße die irre Aussicht von der “Catedral de la Asunción de María de León”, mache einen Tagestrip zum Volcano-Boarding, besuche den nächtlichen Food Market und gehe auf die Suche nach ein paar abgelegenen Orten

León Kirche

Von León nach Isla Los Brasiles

Für die letzten Tage unserer zweimonatigen Reise durch Mexiko und Nicaragua entschieden wir uns für einen abgeschiedenen, entspannten Ort, bevor wieder das stressigere und quirrligere Stadtleben in Europa rief. Der Weg zu unserer abgelegenen Unterkunft war irre. Die Suche begann mit einer Taxifahrt, führte mit dem Boot über eine Lagune und endete mit einer Pferdekutsche, die durch einen eng bewachsenen Pfad zu unserer neuen Bleibe, der “Surfing Turtle Lodge” führte. Hier verbrachten wir vier tolle Nächte in einer Strandhütte am Meer und genossen jede Minute in unserer Hängematte auf der Veranda, während der Wind uns um die Ohren pfiff und der Blick über das blau strahlende Meer schweifte. Unbezahlbar!

Noch jetzt schwelgen wir in Erinnerungen an unser leckeres Frühstück und an das kühle Bier auf unserer Veranda.

Bevor wir hierher kamen recherchierten wie viel über dieses Hostel, da es den letzten Stop unserer wunderschönen Reise darstellen sollte. Nahezu alle Rezensionen waren positiv, wobei manche sagten, dass die Surfing Turtle Lodge zu teuer sei, da man auf die lokale Küche angewiesen ist. Aufgrund der Abgeschiedenheit ist es korrekt, dass man nicht einkaufen und kochen gehen kann, wodurch man in der Tat nur auf Speisen und Getränke des Hostels zurückgreifen kann. Die Erfahrung, dass der Aufenthalt ohne eigene Küche merklich teurer wird, mussten auch wir also auf unserer Reise machen.

Da die Surfing Turtle Lodge unser letzter Stop in Nicaragua und unser gesamten Reise war, entschieden wir uns für eine “Beach Cabin”, die uns den schönsten Ausblick nach dem Aufstehen gewährte. Daneben gibt es die Möglichkeit, günstigere Dorm Rooms zu buchen, oder in Zelten zu schlafen. Das Ende unserer Reise nahte und wir ließen unsere zweimonatige Auszeit mit Leuten von der ganzen Welt ausklingen.

Surfing Turtle Lodge Nicaragua

Der Aufenthalt hier war für uns eine tolle Mischung aus einer schönen Zeit mit anderen Reisenden und Entspannung pur am Strand. Darüber hinaus versuchten wir uns bei das erste Mal beim Yoga, wo wir uns gar nicht so schlecht anstellten. Eine Yogastunde, während die Sonne in den pazifischen Ozean sinkt, ist sicherlich eine Sache die dich mit Freiheitsgefühlen füllt.

Unserer Meinung nach sollten die Eigentümer lediglich ein wenig vorsichtig sein, dass Partys im Hostel nicht Überhand nehmen, da viele Reisende hierher kommen, um einfach alles auszublenden und zu entspannen. Alles in Allem aber einfach ein tolles Erlebnis so ab vom Schuss zu sein, ohne den Stadttrubel, knatternde und hupende Autos und dem Kopf völlig frei zu bekommen!

… Und dann, nach acht Wochen neigte sich unser Trip dem Ende zu. Einige Gigabyte Bilder und Videos wollten bearbeitet werden und wir wussten, dass wir bald noch einmal nach  Mittelamerika reisen müssen. Ganz unbedingt!

Tipps zum Backpacking in Nicaragua

Wenn du nach Nicaragua reist, solltest du dir dem oben genannten bewusst sein. Nica ist ein sehr armes Land, wo viele Menschen auf der Straße leben und betteln. Demnach ist es eine wahrscheinlich weise Entscheidung, die Kamera nicht ständig sichtbar mit sich herumzuschleppen. Denke immer daran, dass sie mehr Wert sein könnte als der Betrag, den eine Familie im ganzen Jahr verdient. Habe hier ein wenig Rücksicht.

Wie komme günstig ich nach Nicaragua?

Als wir die Flüge nach Mexiko buchten, war uns unmittelbar klar, dass wir ebenso Nicaragua sehen wollten. Somit trafen wir den Entschluss, uns für einen Multi-Flug zu entscheiden und flugen somit von Düsseldorf via Amsterdam nach Mexiko-Stadt und zurück aber von Managua, der Hauptstadt Nicaraguas. Flüge solcher Art sind merklich teurer, doch mit einem Fund für 700 EUR konnten wir uns noch glücklich schätzen. Zu diesem Zeitpunkt waren wir uns sicher, dass wir unsere Mexiko-Route auf der Yucatan Halbinsel beenden, mehr wussten wir jedoch noch nicht.

Schon bald landeten wir in Mexico-City, lebten uns ein paar Tage ein und suchten nach Flügen nach Managua. Es dauerte nicht lange und uns wurde bewusst, dass diese viel teurer waren, als wir erwarteten. Nachdem wir ein paar Tage Preise verglichen (Frustration natürlich inklusive) fanden wir die günstigste Alternative: Cancun – San José – Managua für ca. 220 EUR.

Tipps: Schaue bereits vor dem Abflug nach Flügen oder plane genug Zeit für die Anreise mit dem Bus ein. Interkontinentalflüge können deutlich teurer sein als man denkt, obwohl die Strecke als solche kurz ist. Die Kosten nach Nicaragua zu fliegen können, abhängig von dem Abflugs-Flughafen, stark variieren. In Europa sind Flüge von Brüssel und Amsterdam zum Beispiel merklich günstiger.

Laut Skyscanner findet man zum Beispiel vergleichsweise günstige Flüge nach Tegucigalpa im November und Februar.

Apropos günstig! Sonnencreme ist unglaublich teuer in Nicaragua! Deck dich besser vorher ein*!

Visa für Nicaragua

Sobald du in CA-4 Region (Guatemala, El Salvador, Honduras, Nicaragua) einreist, erhälst du ein 90-Tage Visum für diese Länder. Das heißt somit, dass die Einreise für die meisten Staatsbürger unproblematisch abläuft, wenn der Aufenthalt die genannten 90 Tage nicht überschreitet. Solltest du mehr Infos zur Einreise nach Nicaragua suchen, schau mal in unserem Blogpost zu unseren Reisevorbereitungen für Mittelamerika.

Reisezeit Nicaragua

Wie in anderen Zentralamerikanischen Ländern hat Nicaragua zwei Jahreszeiten. Die Trockenzeit, welche zwischen Januar und Juni das Land verdorren lässt und die Regenzeit in den restlichen Monaten des Jahres. Da also bis April praktisch kein Regentropfen fällt, nimmt die Sonnen den Pflanzen das Grün und dem Land das tropische Flair. Die Beste Reisezeit trifft man somit in den Monaten Januar und Februar an.

Für die besten Wellen sollte man zwischen März und September kommen. Im April sind die Strände und Line-ups in der Regel leerer als in den Monaten zuvor und surfen macht besonders viel Spaß. Abhängig davon nach welchen Wellen du genau schaust, überlege dir genau, wann die beste Reisezeit für dich persönlich ist.

Unterkünfte in Nicaragua

Während unserer Reise waren wir von den gebuchten Unterkünften immer positiv überrascht. Wie wir schon von Mexiko gewohnt waren, sind die Preise stets ein bisschen höher als in Asien, doch man erhält eben immer etwas, wo man sich wohlfühlt. Und somit auch einfach ein bisschen was für das Geld, was man ausgibt.

Pi mal Daumen kannst du gute Dorm-Rooms schon für 12 USD und Doppelzimmer ab 20 USD ergattern.

Transport in Nicaragua

Angekommen in Zentralamerika hörst du in jedem Hostel Horror-Stories. Aufgrund dessen waren wir uns unsicher, ob Busse zur Grenzüberschreitung eine gefahrlose Option sind. Ja, man hört einige Schauermärchen. Es ist wahrscheinlich wie im Gespräch mit Opa: Man sollte vielleicht einfach nicht immer ausnahmslos alles glauben. Wir konnten nie Zeuge dieser schrecklichen Ereignisse in Bussen werden und kamen stets sicher von A nach B, sind aber auch nicht Nachts über Grenzen in andere Länder gefahren. Wahrscheinlich stellt auch das kein Problem dar, doch ich denke, dass es hierfür immer eine bessere und sicherere Option gibt.

Nicaragua Kutsche

Innerhalb des Landes sind „Chicken Busse“ immer der günstigste Weg von A nach B. Hier wird dein Backpack auf dem Dach des Busses oder dem Boden verwahrt und somit schnell dreckig! Ich war sehr froh, dass ich mir einen Cargo-Bag* vor der Fahrt gekauft habe! Collectivos fahren ebenso nahezu überall und in der Regel in den Estaciones de autobuses ab.

Essen in Nicaragua

Vor unserem Trip lasen wir viele Reiseberichte. Die Meisten Backpacker waren sichtlich enttäuscht vom Essen vor Ort. Besonders, wenn sie aus dem Land der tausend Taco-Variationen anreisten. In der Tat kann das Essen ein wenig eintönig werden, da zu einer Vielzahl der Speisen Gallo Pinto (Reis mit Bohnen) serviert wird und darüber hinaus vor allem in den touristischen Gegenden nicht sonderlich günstig ist. Aber wie bereits erwähnt haben wir zum Beispiel in León ein vorzügliches Barbeque finden können. Also, einfach die Augen offenhalten, dann wirst auch du etwas leckeres, landestypisches finden.

Gallo Pinto Nicaragua

Sprache und Kommunikation in Nicaragua

¿Ya sabes hablar español? Ein paar Spanischkenntnisse werden dir in wirklich Nicaragua helfen! Vor allem in ländlichen Gegenden ist die englische Sprache mehr oder weniger nicht existent. Da Ani Spanisch spricht, befanden wir uns in einer komfortablen Situation, halfen aber einigen Backpackern hier und da aus der Patsche.

Hach ja. Wir hatten eine wunderbare Zeit in Nica! Das Land ist perfekt für Surfer und wie wir gehört haben die günstige Alternative zu Costa Rica (da die Preise hier exorbitant sind). Da wegen unserer Vorfreude die Erwartungen so hoch waren, wurden wir beim ersten Stopp zwar ein wenig enttäuscht, fühlten uns dann in San Juan del Sur aber pudelwohl. Nicaragua ist ein unglaublich entspanntes Land, in welchem du lernen wirst ohne Handy in der Hängematte deinen Kaffee zu trinken und in den Himmel zu starren. Nica, wir kommen eines Tages wieder!

Warst du auch schon mal in Nicaragua und möchtest mit uns deine Erlebnisse teilen oder hast fragen zu einem der Stopps? Lass’ uns gerne einen Kommentar da!

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