Sri Lanka. Kilometerlange weiße Sandstrände, grasgrüne Teeplantagen, atemberaubende Tempel, raue Küsten und exotische Früchte in der tropischen Wärme. Der folgende Artikel beschreibt unsere komplette Route und gibt dir einige hilfreiche Tipps fürs Backpacking in Sri Lanka an die Hand.

PalmsMirissa_SriLanka

Nachdem wir von unserer dreiwöchigen Reise mit dem Motto “Backpacking in Sri Lanka” heimkamen, fragten uns die Menschen um uns herum über unsere Lieblingsplätze und Highlights in Sri Lanka aus. Wir sagten immer und immer wieder, dass das Highlight Sri Lankas seine Vielfältigkeit ist. Manchmal menschenüberfüllt, manchmal leer, mal hektisch mal tiefenentspannt. Doch immer, und auch wirklich immer, ist Sri Lanka ein Abenteuer!

In diesem Blogpost wollen wir Erfahrungen mit euch teilen und euch an unseren Impressionen während unserer dreiwöchigen Backpack-Reise teilhaben lassen. Der Artikel startet mit einer Beschreibung unserer Route, der weitere praktische und interessante Fakten über die tropfenförmige Insel, deren Leute und Kultur folgen. Hier werden wir nicht nur auf mögliche Tipps vor der Reise eingehen, sondern euch auch Empfehlungen geben, welche Stopps, Ausflüge oder Sehenswürdigkeiten für uns von besonderer Bedeutung waren bzw. welche Unternehmungen wir im Nachhinein anders planen würden. So seid ihr bestens auf euer Abenteuer nach Sri Lanka vorbereitet und könnt ruhigem Gewissens eure Reise antreten!

Inhaltsverzeichnis

Unsere Route | Einreisebestimmungen | Reisezeit & Klima |

Verkehrsmittel | Küche | Unterkunft | Sport & Surfen | Sprache & Verständigung |

Einheimische in Sri Lanka | Packliste

Unsere Reise startete am deutschen Flughafen in Frankfurt, von wo aus wir den ersten Flug Richtung Maskat im Oman nahmen und 7 Stunden unterwegs waren. Dort angekommen stiegen wir in den zweiten Flieger nach Colombo, der Hauptstadt Sri Lankas, die wir nach 4 Stunden Flugzeit erreichten. Da wir für die beiden Flüge ein Angebot über Urlaubspiraten fanden, kam für uns ein Direktflug, der eventuell ein wenig entspannter gewesen wäre, nicht in Frage. Mit der Fluggesellschaft Oman-Air, die wir jedem nur empfehlen können, kamen wir also nach insgesamt 11 Stunden Flugzeit auf srilankischem Boden an. Der erste Eindruck von Colombo war hektisch und völlig überfüllt. An jeder Ecke fahren hupende Autos und dreirädige Tuk-Tuks. Es laufen Menschen gestresst über die Straße und die Hauptstadt scheint die Menschenmassen nicht aufsaugen zu können. Ein Grund dafür war jedoch auch das anstehende New Year’s der Buddhisten, die sich kurz vor dem “großen Tag” mit neuen Klamotten eindeckten und noch die ein oder andere Erledigung machen mussten.

Backpacking in Sri Lanka – Unsere Route

Im folgenden Abschnitt erklären wir euch unsere Route während unserer dreiwöchigen Reise durch das Hochland sowie die Küste Sri Lankas und hoffen, euch mit diesem Teil des Blogposts das Gefühl näherbringen zu können, die einzelnen Stopps zeitlich und organisatorisch besser einzuplanen.

Colombo > Hikkaduwa

Nach einer kurzen Nacht in einem Hotel in der Hauptstadt starteten wir also am nächsten morgen recht früh in Richtung Südküste. Mit dem Gedanken, bald Sand unter den Füßen zu spüren war die Hektik Colombos schon fast verflogen und so stiegen wir in Colombo Fort in den Zug nach Hikkaduwa. Die Bahnfahrt war entgegen dem, was wir vorher lasen, sehr entspannt und der Zug nicht überfüllt. Zwei Stunden später kamen wir nun auch schon an der Zugstation in Hikkaduwa an und nahmen das erstbeste Tuk-Tuk und ließen uns zu unserem Hostel, welches direkt am Strand gelegen war, fahren. Hikkaduwa faszinierte uns schon vom ersten Moment an, als wir den warmen Sand unter den Füßen spürten. Einzelne Restaurants und Bars laden zum verweilen ein und das ein oder andere kalte Bier lässt sich beim farbenreichen Sonnenuntergang mehr als genießen. In Hikkaduwa verbrachten wir zwei Tage, bis wir von Strand noch nicht genug hatten und unsere Reise weiter Richtung Süden planten.

Hikkaduwa > Galle > Weligama/Mirissa

Auch hier nahmen wir den Zug Richtung Matara und machten nach ca. 40 Minuten Fahrt einen eintätigen Stopp in Galle, um uns den Leuchtturm und die kleine Altstadt anzuschauen. Hier ein kleiner Tipp: Unsere Backpacks ließen wir für die paar Stunden am örtlichen Bahnhof, wo für 100 LKR pro Gepäck auf unsere Taschen aufgepasst wurde. Gegen Spätnachmittag nahmen wir den Zug in die gleiche Richtung, der uns nach weiteren zwei entspannten Stunden in Mirissa absetzte. Ab in’s Tuk-Tuk, eine Zigarette angemacht und durch kleine steinige Schotterwege mit Dschungelflair in Richtung Surfhostel in Weligama, was für die nächsten fünf Tage unser Zuhause war. Surfen und entspannen hieß es, bevor es in Richtung In- und Hochland ging! Die meiste Zeit verbrachten wir nicht in Weligama am Strand, sondern am Traumstrand in Mirissa, welcher knapp 10 Minuten mit dem Tuk-Tuk entfernt liegt. Der Strand hat Paradiescharakter: Lange Strände umsäumt mit grünen, großen Palmen, türkise Wellen, die gegen das Riff schlagen, eine kleine Felsinsel, von der man eine großartige Sicht hat, und einladende Restaurants mit Meerblick. Vor allem ist Mirissa auch für Whale Watching bekannt, was man dort an jeder Ecke angeboten bekommt. Definitiv ist es seinen Preis wert, denn man kehrt in der Regel erst zurück, sobald man die beeindruckenden Tiere des Meeres zu Gesicht bekommen hat. Neben Walen sind auch Delfine während der Bootsfahrt zu sehen, die das frühe Aufstehen gegen 5 Uhr früh wieder wett machen! ;)

Weligama/Mirissa > Kandy

Nachdem die Zeit in Weligama/Mirissa wie verflogen ist, starteten wir also unsere Reise ins Inland. Plan war hier, sowohl das singhalesische Neujahr im Inland zu erleben, als auch einen der Nationalparks zu besuchen. Wir planten also einen ganzen Tag zur Reise nach Kandy ein, die über Colombo ca. 7 Stunden Zugfahrt bedeutete, bis wir schlussendlich von unserem Guesthouse-Besitzer in Kandy am Bahnhof abgeholt wurden. Überrascht von der auffällig ausgeprägten Gastfreundlichkeit und Höflichkeit der Srilanker im Inland, erkundeten wir an den folgenden zwei Tagen die Kulturstadt Kandy: Wir besuchten den berühmten Zahntempel, sahen uns einen Volkstanz an, tranken endlich einen italienischen Kaffee und schlenderten in der Stadt herum.

Kandy > Hatton > Dalhousie

Mit neuen Erfahrungen im Gepäck stiegen wir in Kandy in den Zug zum nächsten Highlight unserer Reise: Dem Adam’s Peak – oder auch Sri Pada Mountain genannt. Dieser ist am besten zu erreichen, wenn man den Zug an der Station Hatton verlässt und mit dem Bus/Taxi nach Dalhousie fährt, um dort zur frühen Stunde den Pilgerpfad zum Adam’s Peak anzutreten. Dalhousie ist ein winziges Dorf, das nicht mehr als einige Guesthouses und Kiosks zu bieten hat, für das Erlebnis auf dem Adam’s Peak jedoch perfekt zur Übernachtung ist. Am Besten plant man hier, spätnachmittags in Dalhousie anzukommen, damit man sich vor dem Aufstieg noch ein paar Stunden erholen kann, um das atemberaubende Gefühl des Sonnenaufgangs in mehr als 2000m Höhe voll und ganz genießen zu können. Dieses Erlebnis war definitiv eines unserer Highlights während des Backpackings in Sri Lanka.

Dalhousie > Nuwara Eliya

Mit Muskelkater im ganzen Körper saßen wir am nächsten Tag auch schon im Bus von Dalhousie nach Hatton und fuhren von dort aus mit dem nächsten Bus nach Nuwara Eliya. Hier verbrachten wir zwei Tage über das singhalesische Neujahr hinweg und entspannten nach ein paar stressvollen Tagen erschöpft im Bergland von Sri Lanka.

trainroad while backpacking in sri lanka

Nuwara Eliya > Ella > Uda Walawe National Park

Mit neuer Energie führten wir unsere Reise zum letzten Stopp des Inlands fort: Dem Uda Walawe Nationalpark. Hierzu nahmen wir erneut einen Zug und reservierten Tickets für die erste Klasse von der Bahnstation Nanu Oya (Nuwara Eliya) nach Ella. Der Zugabschnitt zwischen Haputale und Ella gilt als eine der wunderschönsten Zugstrecken der Welt. Hier sieht man weitreichende Teeplantagen, in denen ab und an eine Srilankerin beim Ceylon-Tee pflücken zu beobachten ist, tiefe Schluchten und grasgrüne Natur. Auch dies ist definitiv eine Erinnerung wert! Nähe des Nationalparks angekommen, besuchten wir am nächsten Morgen gegen fünf Uhr den Nationalpark Uda Walawe und starteten mit dem Jeep die Suche nach schlürfenden Elefanten, kräftigen Wasserbüffeln und bunten Vögeln und wurden mit einem wunderschönen Sonnenaufgang belohnt.

Uda Walawe > Hikkaduwa

Am selben Tag sehnten wir uns schon wieder nach der Küste Sri Lankas, weshalb wir mit dem Taxi (die Busse fielen wegen den Neujahrstagen aus) unsere Fahrt via Matara nach Hikkaduwa antraten. Erneut Hikkaduwa, da uns dieser Ort wirklich gefesselt hat! Hier ließen wir unsere Sri Lanka Reise bei ein paar letzten Surfsessions ausklingen und entspannten die letzten 5 Tage unserer Reise in der Sonne am Hikkaduwa Beach.

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Hikkaduwa > Negombo > Colombo

Einen Tag vor Abreise teilten wir uns ein Taxi mit einem Pärchen, das wir während unseres Sri Lanka Abenteuers kennenlernten, und fuhren gemeinsam nach Negombo, nördlich von Colombo gelegen. Hier entschieden wir uns – entgegen der Hinstrecke – gegen Colombo, da uns die Hektik der Stadt nicht gefiel. Dies war traurigerweise unser letzter Stopp, bevor wir am nächsten Morgen mit dem Tuk-Tuk zum 20 Minuten entfernten internationalen Flughafen düsten. Tschüss, du wunderschönes Sri Lanka!

Land, Kultur & Leute in Sri Lanka

Einreisebestimmungen in Sri Lanka

Um als deutscher Bürger nach Sri Lanka einzureisen, sind zwei Dinge vorab zu organisieren: Zu aller erst solltest du im Besitz eines noch mindestens 6 Monate gültigen Reisepasses (bei Antritt der Reise) sein und zweitens eine ETA (Electronic Travel Authorization) bestmöglichst im Vorhinein angefordert haben. Diese wird online beantragt und kostet dich 35$. Das Visum ist nun gültig für 30 Tage.

Es besteht auch die Möglichkeit, die ETA am örtlichen Flughafen zu erhalten, jedoch empfehlen wir den Onlineweg, da dieser nicht nur die preiswertere Alternative, sondern auch die problemlosere darstellt. Hat man möglichst viele Dinge vorab geklärt, lässt sich viel entspannter reisen. Weitere Informationen rund um’s Thema Sicherheitshinweise und Vorschriften für Backpacking in Sri Lanka erhaltet ihr beim Auswärtigen Amt.

Reisezeit & Klima für Backpacking in Sri Lanka

Sri Lanka teilt sich in unterschiedliche tropische Klimazonen auf. Auch die tropfenförmige Insel wird von 4 Jahreszeiten, die sich jedoch im Westen und Osten des Landes nicht gleich verhalten, dominiert. Generell gilt: Während das Wetter im (Süd-)Westen der Insel beständig schön ist, trifft man im Osten Sri Lankas das genaue Gegenteil an, und umgekehrt. Hier ist das Leben nun geprägt von der Monsunzeit mit langanhaltenden Regengüssen.

Die beste Reisezeit für den (Süd-)Westen Sri Lankas liegt zwischen Oktober und Mitte April. In dieser Zeit ist dort bei warmen Temperaturen an Regen kaum zu denken und der Himmel ist nahezu wolkenfrei. Gleichzeitig, im Osten, kommt hier der Nordostmonsun “Maha” von Dezember bis März zum Vorschein. Von Mai bis Oktober wiederum befindet man sich lieber im (Nord-)Osten des Landes, denn in dieser Zeitspanne ist die Regen- und Monsunzeit im Südwesten gegenwärtig. Der Monsun “Yala”, stärker ausgeprägt als sein Konkurrent “Maha”, wütet über den (Süd-)Westen des Landes während der Osten in blauem Himmel strahlt.

Die regenreichsten Monate für den Nordwesten sind der Mai und Oktober, im November und Dezember fällt an der Nordostküste der meiste Niederschlag. Das ganze Jahr über ist Sri Lanka von tropischer, feuchtschwüler Wärme geprägt. Der Januar gilt als der kälteste, die Monate April und Mai als die hitzereichsten des Jahres.

Im Landesinneren und im Hochland Sri Lankas ist mit deutlich niedrigeren Temperaturen zu rechnen. Liegt man an der Küste noch bei 31°C in der Sonne, trifft man in Nuwara Eliya in den Bergen 20°C an, während nachts der Adam’s Peak in 2200m Höhe bei 5-10°C auf dich wartet.

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Unser persönlicher Tipp ist hier: Bereist Sri Lanka nicht während der Hochsaison, um explodierende Preise und überfüllte Strände zu verhindern. Wir starteten mit unserem Sri Lanka Abenteuer Anfang April und sind nur ein mal von Platzregen überrascht worden. Die letzten Tage war jedoch das Saisonende in Hikkaduwa deutlich zu spüren und die Strände waren wie leergefegt. Der Ozean verwandelt sich in eine hohe kräftige Wellenfront, man sieht nur noch vereinzelt Touristen und einige Cafés und Hostels am Strand sind bereits geschlossen. Die Monsunzeit kündigt sich an.

Wir empfehlen euch daher, euren Sri Lanka Urlaub für März – Anfang/Mitte April anzusetzen, da ihr zu dieser Zeit tatsächlich auf perfekte Wetterverhältnisse treffen werdet.

Verkehrsmittel in Sri Lanka

Reist man in Sri Lanka, ist man generell auf Verkehrsmittel angewiesen. Ob Zug, Bus, Taxi, Tuk-Tuk oder Roller, nichts ist einfacher als mit diesen Verkehrsmitteln von A nach B zu kommen. Das traditionellste und am meisten verbreiteste Fahrzeug auf Sri Lankas Straßen ist wohl das in Asien oft genutzte dreirädige Tuk-Tuk (weitere Infos rund um’s Tuk-Tuk Fahren in unserem Blogpost “Tuk-Tuks in Sri Lanka”). Taxis können gerufen werden, genauso wie Roller gemietet.  Auch für weitere Strecken ist eine Zugfahrt zu empfehlen und mit schönen Aussichten während der Fahrt verbunden. Generell gilt: Zug- und Busfahrten bedeutet sehr preisgünstig Reisen, Taxi und Tuk-Tuk ist entsprechend die teurere Alternative, besonders bei längeren Strecken.

Küche in Sri Lanka

Bevor man als Europäer ein Gericht der srilankischen Küche probiert, sollte man sich über den Kochstil der Einheimischen im Klaren sein. Ähnlich wie die indische Küche bereiten die Srilanker ihre Speisen mit vielfältigen Gewürzmischungen zu. Es ist demnach nicht selten, dass man auf pikante bis unheimlich scharfe Gerichte stößt, die für manche Europäer schwer zu genießen sind.

Zu den Spezialitäten Sri Lankas gehören unter anderem das berühmte Rice & Curry (auch oft vegetarisch zu finden), Papadam (Chips aus Linsenmehl), String Hoppers (Teignudeln) und das viel zubereitete Rotti (Fladenbrot mit verschiedenen Füllungen). Wird das Fladenbrot Rotti kleingehackt und mit verschiedenem Gemüse, Fleisch oder Fisch angebraten, wird es unter dem Namen Kotthu Rotti verkauft. Joghurt aus Büffelmilch, Ceylon-Tee und Arrak (Kokosnussschnaps) gelten als weitere Besonderheiten Sri Lankas.

FoodCoconut_SriLanka

Möchte man vegetarisch essen, so kommt man aufgrund der vielen fleischlosen Varianten, die gerne aus jeglicher Art Linsen bestehen, auf seine Kosten. Typisch für Sri Lanka sind leichte und gesunde Gerichte, die auf zig Obst- und Gemüsesorten in allerlei Gerichten zurückzuführen sind. Weitere Infos zu den Spezialitäten Sri Lankas und zu den besten Gerichten, die wir während unserer Sri Lanka Reise probieren durften in unserem Blogpost “kulinarische Spezialitäten in Sri Lanka”. Rice & Curry war definitiv ein ständiger, aber auch gern gesehener Begleiter während unserem Backpacking in Sri Lanka.

Unterkünfte in Sri Lanka

Sri Lanka bietet eine Vielzahl an Hotels, Hostels und Gästehäusern an. Auch über airbnb kann man in Sri Lanka günstig an Zimmer kommen. Wichtig ist jedoch zu wissen, dass die Insel budgettechnisch nicht vergleichbar ist mit asiatischen Ländern wie Thailand und Kambodscha. Backpacking in Sri Lanka bedeutet, pro Nacht ca. 20-25 $ für ein Zimmer einzuplanen. Nach oben hin sind hier natürlich keine Grenzen gesetzt, jedoch würden wir zu Zimmern unter 15 $ pro Nacht abraten.

Sport & Surfen in Sri Lanka

Cricket gilt nicht nur in Irland und Indien als beliebter Sport, sondern wird auch an vielen Ecken Sri Lankas häufig gespielt. Die srilankische Cricket-Nationalmannschaft gilt hier als eine der besten der Welt.

Neben Cricket wird in Sri Lanka auch gern Rugby gespielt oder es verschiedene Wassersportarten ausgeübt. Neben Arugam Bay bietet die Küste Sri Lankas eine große Auswahl an  Surfspots, an denen sich jährlich viele ausländische als auch einheimische Surfer auf ihren Brettern versammeln. Einen Blogpost zum Thema “Surfing in Sri Lanka” haben wir auch für euch zusammengestellt!

Sprache & Verständigung in Sri Lanka

Sri Lanka präsentiert sich als multireligiöse Nation, dessen Großteil (ca. 60%) sich aus Singhalesen zusammensetzt. Die singhalesisch sprechende Bevölkerung gehört meist dem Buddhismus an und entgegnet demnach den mit ca. 18% zur Minderheit gehörenden Tamilen, die der tamilischen Sprache mächtig sind und sich überwiegend dem Hinduismus bekennen. Zum Christentum konvertierten ca. 20% der Bevölkerung.

Sowohl das Singhalesische als auch das Tamilische gelten als Amtssprache Sri Lankas. Die englische Sprache ist unter den Einheimischen mehr oder weniger verbreitet. Abhängig von dem Bildungsstand und der geographischen Lage kann man sowohl auf Einheimische treffen, die sich mit dir auf der Weltsprache verständigen können, als auch auf Srilanker, die mit Händen und Füßen kommunizieren ohne der englischen Sprache mächtig zu sein. Manchmal bleibt einem hier nicht mehr übrig, als mit einem netten Grinsen zu entgegnen. :)

Sobald man ein paar Tage in Sri Lanka verbracht hat, fällt schnell das ungewohnte Kopfschütteln der Einheimischen auf. Besonders in Gesprächen nickt der Kopf meist von rechts nach links. Das Kopfschütteln der Srilanker hat weniger etwas mit Ablehnung, sondern vielmehr mit Zustimmung und Aufmerksamkeit zutun. Mit der Kopfbewegung signalisiert der Einheimische, deinen Gesprächen zu folgen und aufmerksam teilzuhaben.

Einheimische in Sri Lanka

Die Einheimischen Sri Lankas sind erfahrungsgemäß sehr freundliche und zuvorkommende Leute. Besonders im Inland ist uns die Gastfreundlichkeit der Locals positiv aufgefallen.

Society_SriLanka

Man sollte sich dennoch im Klaren darüber sein, dass europäische Touristen in srilankischen Augen vergleichsweise sehr wohlhabend sind und eine mögliche Geldquelle darstellen. Daher kann es zunehmend vorkommen, dass man bei 100 LKR Trinkgeld oder bei penetrantem Feilschen auf Unverständnis seitens der Einheimischen stößt. Handeln ist in den meisten Situation möglich, wodurch auch Touristen die Möglichkeit haben einen realistischen Preis zu zahlen. Beachten sollte man hierbei jedoch auch, dass das Verhältnis stimmt. Somit könnte es unter Umständen mal unangebracht sein, um die letzten 100 Rupien zu handeln (immernoch weniger als ein Euro).

Packliste für Sri Lanka

In Sri Lanka gibt es ein paar Dinge die man wirklich braucht. Da wir froh waren einige dieser Gegenstände gekauft zu haben, wollen wie diese nun mit dir teilen.

  • Ein Travel-Sheet* ist eine Mischung zwischen einem dünnen Schlafsack und einem Bettlaken. Die “ägyptischer Baumwolle” ist atmungsaktiv und ist somit beim Schlafen in tropischen Gefilden sehr angenehm. Absolutes must-have, wenn du uns fragst.
  • Eine Bauchtasche* ist hervorragend dafür geeignet die wichtigsten Gegenstände direkt am Körper zu tragen. Vor allem auf Märkten, wo in Sri Lanka wie auch in Deutschland oft Taschendiebe unterwegs sind, macht es Sinn die wichtigsten Gegenstände nah bei sich zu wissen. Wir haben hier immer Kreditkarten, Bargeld und unseren Reisepass verstaut.
  • Neben unseren Backpacks (Julian hat einen Tatonka und Ani einen Deuter) braucht man in jedem Fall einen Daypack. Hier kann man Dinge verstauen die man für einen Tagestrip benötigt. Hier sind 17-22 Liter ideal. Julian hat einen 5.11 Tactical*, ein äußerst stabiler und sehr praktischer Rucksack, der eigentlich im US-Amerikanischen Militär verwendet wird und Ani einen Sparrow 19 von Tatonka*. Mit beiden sind wir sehr zufrieden.
  • Gerade in Mirissa kann man super Schnorcheln und Surfen solltest du sowieso testen, wenn du schon einmal auf Sri Lanka bist. Da ist eine Action Cam* ideal um die Erlebnisse festzuhalten. Hier gibts eine sehr gute und günstige Alternative zur GoPro.

 

Zusammenfassend ist zu sagen, dass Backpacking in Sri Lanka ein großartiges Erlebnis war. Die tränenförmige Insel besticht durch atemberaubende Landschaften mit grünen Bergen und weißen Sandstränden. Wohin du genau reist hängt von der Zeit ab. Wenn es im Osten regnet, genießt der Süden die Sonne und umgekehrt. Da die Insel vergleichsweise klein ist kann man auch schon bei einer nur zwei bis dreiwöchigen Reise einiges sehen. Je kürzer dein Aufenthalt, desto besser solltest du vorbereitet sein um das beste aus deiner Reise zu machen.

Hast du unseren Artikel gelesen und bist nach Sri Lanka gereist? Bitte lass uns doch in den Kommentaren wissen, wie es dir gefallen hat. Eine tolle Reise!

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