In Asien angekommen, kann man sich vor Tuk Tuks kaum retten. Auch am indischen Ozean in Sri Lanka sind die dreirädigen Taxis im öffentlichen Verkehr weit verbreitet und an vielen Ecken der Insel zu sehen (und zu hören). Tuk-Tuks in Sri Lanka können Spaß machen und die folgenden Tipps helfen dabei, sicher und günstig zu reisen.

Sobald man am Flughafen ankommt, aus dem Zug/Bus aussteigt oder an einem Obst- und Gemüsestand im Ortskern rumschlendert – überall und zu jeder Zeit stehen Tuk-Tuks bereit oder fahren einladend mit den Worten “Tuk-Tuk?” an dir vorbei.

Für kurze Strecken (bis ca. 30min.) und um mal eben von A nach B zu kommen sind die Mini-Taxis optimal. Zwei Leute inklusive Gepäck finden überraschenderweise Platz in den kleinen Fahrzeugen, die sich schnell und einfach zwischen LKW’s, PKW’s & Co. hindurchschlängeln.

Trotz der tropischen Wärme ist eine Fahrt mit dem Tuk-Tuk sehr erfrischend. Der Fahrtwind weht durch’s Gesicht und wird durch die rasante Fahrweise der Einheimischen noch verstärkt. Wichtig hierbei ist vor allem, sich auf den Fahrstil einzulassen und lautes Hupen, rasante Überholmanöver und enge Fahrbahnen – auch bei Nacht – als Teil des Abenteuers zu betrachten.

Auch wenn man einmal bis zum besten Surfspot der Umgebung ein paar Meter hinter sich lassen muss, ist die Wahl eines Tuk-Tuks die richtige. Die Boards auf das Tuk-Tuk gespannt und ab geht die Fahrt!

tuktuk srilanka

Praktisch ist es allemal, auch beim Tuk-Tuk auf Taxameter zu achten. Da man jedoch recht selten Tuk-Tuks in Sri Lanka mit Taxameter antrifft, ist es sinnvoll, vor der Fahrt mit dem Fahrer den Preis für die Strecke zu verhandeln. Auffallend ist hier die geringe Verhandlungsbasis der Einwohner Sri Lankas, die selten mehr als 100 LKR mit dem Preis runtergehen. Um einen angemessenen Preis herauszufinden ist es am Einfachsten, das Angebot eines Tuk-Tuk-Fahrers abzulehnen und abzuwarten, ob er den Preis ein wenig drückt oder aber einfach das nächste Tuk-Tuk zu nehmen, was gerade an dir vorbei braust. Hand raus, und schon quietscht die Bremse! Angst, kein Tuk-Tuk zu bekommen, braucht man hier keineswegs zu haben. Zu kaum einer Stunde am Tag hört man die Dreiräder nicht irgendwo in seiner Nähe herumfahren. In der Regel ist folgender Preis Verhandlungsbasis: ca. 50-100 LKR / km.

Auch sollte man hier keineswegs erleichtert sein, wenn der Fahrer auf die Frage “Do you know the place?” mit “Yes, yes!” grinsend antwortet, denn gewöhnlicherweise kennt er das Hostel oder Restaurant nicht, zu dem du möchtest. ;) Auf der sicheren Seite ist man daher immer, wenn man sich vorab informiert, wohin die Reise in etwa geht oder optimalerweise ein Smartphone mit srilankischer SIM und Google Maps zur Hand hat, um Irrfahrten zu verhindern. Andernfalls kann man davon ausgehen, alle 10 Meter bei einem Früchteverkäufer, Kioskbesitzer oder Passanten zu halten, um den Weg zu erfragen. Diesen und auch weitere Tipps sind unserem blogpost Günstiges Backpacking in Sri Lanka entnehmen.

Steht eine etwas längere Strecke auf dem Plan, so ist die Wahl eines Tuk-Tuks tendenziell teurer und eher abzuraten. Hier sind Busse und vor allem Züge zu empfehlen, die nicht nur besonders schöne Aussichten versprechen, sondern zeitgleich auch sehr preiswert sind (40 – 200 LKR, je nach Strecke und Klasse).

Tuk-Tuk pro km: ca. 50-100 LKR

Da du nun die ungefähren Preise im Kopf hast, steht dem typisch asiatischen Erlebnis nichts mehr im Wege. Stets eine gute Fahrt und frohes Verhandeln!

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