Du spielst mit dem Gedanken, sri-lankischen Boden unter den Füßen zu spüren oder hast deine Reise bereits schon gebucht? Verlockender könnte die Vorstellung kaum sein und wir können dir fast schon versprechen, dass du die Reise nicht bereuen wirst, denn Sri Lanka fasziniert schon von der ersten Minute an. Im folgenden Artikel möchten wir dir daher eine mögliche zweiwöchige Reiseroute durch Sri Lanka vorstellen. Da der Süden genau dann von feuchtschwüler Wärme beherbergt, wenn der Osten von Regenstürmen heimgesucht wird, ist die folgende Sri Lanka Reiseroute ein Reisevorschlag für die Monate zwischen Oktober und April. Achtung, Fernweh garantiert!

Ankommen wirst du mit größter Wahrscheinlichkeit in Colombo, der hektischen und lauten Hauptstadt Sri Lankas. Hier wollten wir ursprünglich länger als eine Nacht bleiben, doch wir sehnten uns einfach nach ein wenig mehr Ruhe. Somit reisten wir bereits am ersten vollen Tag wieder ab. Es gibt sicherlich auch in der lauten, trubeligen Haupstadt einiges zu sehen, doch der Rest der Insel hat in unseren Augen um einiges mehr zu bieten, dass wir vorschlagen, den ersten Halt nach einer erholsamen Nacht in Colombo, in Kandy wahrzunehmen.

Von Colombo ins Hochland – Kandy

Am ersten Morgen würden wir vorschlagen, vom Hostel oder Hotel in ein Tuk-Tuk Richtung Bahnhof (Fort Railway Station) einzusteigen, um von hier die Zugfahrt nach Kandy zu genießen. Nun startet dein Aufenthalt direkt mit einem tollen Erlebnis: Dem Eintauchen in die Gesellschaft Sri Lankas während der Zugfahrt durch Flachland, welches nach kurzer Zeit grünen Bergen weicht. Nun heißt es, Willkommen in Sri Lanka! Nun angekommen in Kandy, steht an erster Stelle das Erkunden der Kulturhauptstadt Sri Lankas. Hier kannst du den bedeutenden Zahntempel bestaunen, Aussichtspunkte erklimmen und die Sonne bei einem Spaziergang um den schönen See genießen.

Verkehr Kandy

To-Dos in Kandy
Der Zahntempel (Temple of Tooth), Spaziergang um den See, Augen nach Veranstaltungen offenhalten, einen guten Kaffee im „Natural Coffee“ trinken (wahrscheinlich der letzte auf deiner Sri Lanka Reise, denn Kaffee gehört nicht zu den Spezialitäten der Sri Lanker), eine örtliche SIM-Karte kaufen, Sri Lankas beeindruckende Kultur erleben

Von Kandy nach Pidurangala

Einen Tagesausflug von Kandy entfernt liegt der Felsen von Pidurangala. Von hier aus kann man auf den bekannten und zugleich sehr touristischen Felsen von Sigiriya (The Lion’s Rock) schauen. Vorteil hier: Der Pidurangala-Felsen offenbart dir dank ähnlicher Größe eine mindestens genau so gute Aussicht. Da Sigiriya seit Jahren zu einem Tourismus Hotspot gehört, kostet der Eintritt dich hier mittlerweile happige 30€ und Pidurangala im Gegensatz dazu nur knapp ein Zehntel des Preises. Da wir auf Reisen meist auf der Suche nach den Geheimtipps sind und Touristenziele uns meist zu stressig sind, empfehlen wir eher Sigiriyas „kleinen Bruder“.

Von Kandy nach Hatton – Ab auf den Adam’s Peak

Solltest du zwischen Dezember und Mai auf Sri Lanka sein, musst du unbedingt den Adam’s Peak besteigen. Außerhalb dieser Zeit ist der Zugang wegen schlechtem Wetter und daraus eventuell resultierenden Schlammlawinen leider gesperrt.

Von Kandy geht es auf einer wunderschönen, zweistündigen Zugfahrt für 100LKR (60 Cent) weiter nach Hatton. Hier wird das Verkehrsmittel Zug mit einem Bus gewechselt und die Weiterreise wird ein wenig unentspannter. Dann, durchschüttelt und erleichtert, erreichst du nach 2 Busstunden durch Teeplantagen das kleine Örtchen Dalhousie. Das Dorf, welches nur aus einer “Hauptstraße” besteht, bietet exzellente Übernachtungsmöglichkeiten, um den Aufstiegt gegen 2 Uhr morgens zu beginnen. So erreicht man nach einer wirklich anstrengenden Wanderung (!) pünktlich zum Sonnenaufgang den Gipfel des heiligen Berges. Der Ausblick entlohnt wahrlich all die Strapazen und ist mit absoluter Sicherheit eins der schönsten Dinge, die wir je im Leben gesehen haben.

Aussicht Adam's Peak

Note: Vermeide Sonntage und Vollmond-Tage zum Aufstieg. An diesen heiligen Tagen sind die Wege oft voller Pilger und der Aufstieg dauert merklich länger.

Von Hatton nach Ella

Mit müden Beinen und spürbarem Muskelkater geht es nun in den schönsten Teil der Zugstrecke. Der Weg von Hatton nach Ella ist magisch, ebenso wie das kleine verschlafene Backpacker-Dörfchen selbst. Hier kann man gut und gerne zwei, drei Tage verbleiben, noch einmal entschleunigen und vorzüglichen Tee genießen. Solltest du grüne Natur mögen, kommst du hier voll auf deine Kosten.

To-Dos in Ella: Tagestour zum Little Adams Peak (4.5 Kilometer Wanderung), Ella Rock Wanderung (9 Kilometer), Wasserfälle rund um Ella besuchen

Von Ella zur Küste

Nun heißt es endlich: Me(e)hr sehen! Wir sind während unserer Reise fast durchs Hochland gehetzt, obwohl es uns so gut gefiel, um trotzdem so schnell wie möglich zum Strand zurückzukehren, denn hiervon gibt es wirklich tolle in Sri Lanka. Den ersten Halt an der Küste kann man entweder in Tangalle oder aber in Mirissa machen.

Hafen Mirissa

Wir fanden Mirissa ein wenig schöner zum Schwimmen und Schnorcheln, Tangalle hingegen war ein wenig ruhiger und entspannter. Beide Strände sind charakterlich unglaublich schön, also schnapp dir einfach eine Hängematte, kauf eine gekühlte Kokosnuss und genieß die heiße Sonne. Solltest du surfen wollen, ist Weligama wirklich hervorragend für nahezu alle Surfer. Hier findest du weiche Wellen an Sandstränden oder kräftige Wellen, die auf Riffen brechen. Wir haben genau zu dem Thema in unserem eBook ein Surf-Special vorbereitet, welches dir hilft, die besten Spots zu finden und schon vor der Reise deine Muskelgruppen mit Hilfe von uns erstellter Trainingsübungen deinen Körper ideal fürs Surfen vorzubereiten.

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Unser geliebtes Hikkaduwa

Hier startete unsere Reise am Strand und genau hier haben wir sie auch beendet. Die farbenfrohen Sonnenuntergänge in Hikkaduwa, das gute und pikante Essen, die herzlichen Menschen und die warmen, teils kraftvollen Wellen machten den Abschied ganz schön schwer.

Sri Lanka Reiseroute

Hikkaduwa besticht als kleines Strand-Dörfchen mit einem Bahnhof und vielen Tuk-Tuks. Auch wenn Weligama und Medigama mehr Auswahl an Surfspots bieten, kann man hier im Wasser großen Spaß haben und die Reise entspannt zu Ende gehen lassen.

To-Dos in Hikkaduwa
Auf dem Weg nach Hikkaduwa solltest du einen kurzen Halt in Galle machen. In der portugiesischen Kolonialstadt kann man seine Rucksäcke für wenig Geld am Bahnhof einschließen lassen und die Altstadt mit leichtem Gepäck erkunden.

Galle

Darüber hinaus sollte man in Hikkaduwa vielleicht einen Blick ins Tsumani-Museum werfen, um sich ein bisschen besser vorstellen zu können, was diese furchtbare Naturkatastrophe angerichtet hat und somit bewundern, dass die Einheimischen Sri Lankas immer und immer wieder mit einem Lächeln im Gesicht aufstehen und weitermachen.

Und nun geht’s wieder Richtung Hauptstadt. Da wir Colombo nicht so schön fanden, verbrachten wir die letzte Nacht in Negombo, was deutlich schöner, ruhiger und nah am Flughafen gelegen war.

Sri Lanka Route – kurz & knapp

Tag 1Colombo
Tag 2-4Kandy inkl. Tagestour zum Pidurangala-Fels
Tag 5Dalhousie, Adam’s Peak
Tag 6-7Ella
Tag 8-10Tangalle, Mirissa
Tag 11-13Hikkaduwa, Galle
Tag 14Negombo

Sri Lanka hat dein Interesse geweckt? Falls ja, freut uns das besonders. Wir haben nach unser Reise einige Freunde ebenfalls nach Sri Lanka in den Urlaub geschickt und keiner von ihnen hat die Entscheidung bereut. Allesamt sind sie von der kleinen Insel verzaubert worden.

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